29.07.2016

 

8. Rang am IM Zürich

 

Yesss... nach 2 verkackten Rennen in den Staaten, lief es in Zürich wieder mal rund.

Bei herrlich warmer Lufttemperatur von 20 Grad und einer Wassertemperatur von knapp 24 Grad erfolgte der Start um 06:40 Uhr für uns Pros ohne Neopren. Für mich als schwacher Schwimmer klar ein Nachteil. Aber mit Neo wäre es deutlich unangenehmer gewesen. Zu Beginn kann ich das Tempo einfach nicht mitgehen. Es geht los als wäre es eine Kurzdistanz. Nach ca. 1km fühlte ich mich dann wohl und ich schwamm locker in einer kleinen Gruppe mit. Nach knapp 58`hatte ich wieder Boden unter den Füssen und die Aufholjagd konnte beginnen.

Bei meinem 21. Ironman gab es für mich eine Premiere. Mein guter Freund und Profi-Fotograf, Philipp Kobel, begleitete mich mit seiner Kamera über das ganze Rennen(es werden noch viele tolle Bilder folgen...).

Ab dem ersten Meter hatte ich gute Radbeine. So konnte ich schnell Plätze gut machen und sah mich nach der ersten Radrunde an 10. Position wieder. Zusammen mit zwei anderen Athleten spulte ich die zweiten 90km ab. Nun war mir wichtig, dass ich noch einen guten Marathon ins Ziel bringe. Die erste von vier Runden lief sehr gut und ich konnte locker einen 4`Schnitt laufen. Dann jedoch war die Lockerheit weg. Viele Up and Downs begleiteten mich auf den restlichen Kilometern. Ich hatte nie wirklich eine lange Kriese, jedoch fehlte das gute Laufgefühl. Somit lief ich nach 8h49`knapp hinter Chris Brader und knapp vor Mike Schifferle auf dem 8. Rang über die Finishline. Als leistungsorientierter und ehrgeiziger Sportler will man immer mehr. Aber ich bin wirklich zufrieden mit meinem Tag und es gab mir die Bestätigung, dass ich es noch kann ;-).

Vielen vielen Dank an alle welche mich auf irgendeine Art unterstützt haben. Es war gigantisch bei so vielen bekannten Zuschauern den Heim-Ironman zu bestreiten. Ohne euch hätte dieser Tag bestimmt länger gedauert!

 

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23.05.2016

 

27. Rang am IM Texas

 

Ich schwamm, fuhr Rad und lief einen Marathon. Fast wie immer, einfach ein bisschen langsamer! ;-)

Die Vorzeichen des IM Texas standen unter einem schlechten Stern. Und dies übertrug sich wahrscheinlich auf meine Leistung;-). Im Vorfeld wurde die Radstrecke von 180km auf 150km gekürzt. Dies angeblich wegen den Unwettern, welche die Wochen davor herrschten. Nur leider stellte sich heraus, dass dies eine sehr schlechte und peinliche Ausrede war. Das ganze hatte einen politischen Hintergrund. Angeblich wollte man einige Streckenteile nicht für das Rennen frei geben, weil man durch die Veranstaltung in gewissen Bezirken keinen Profit ausmachen konnte. Tragisch aber wahr.

Einen Tag vor dem Rennen wurde dann auch noch der Schwimmkurs abgeändert. Angeblich entsprach die Wasserqualität beim Ausstieg nicht der Norm. Auch sehr fragwürdig. Da sich dieser ja im gleichen Gewässer wie die restliche Strecke befand.

Am Rennmorgen, beim Einstieg ins Wasser, befand sich neben mir ein Fisch. Ein toter Fisch! Der hatte wohl auch seine liebe Mühe mit der Qualität des Wassers. Mein Ziel für die Auftaktsdisziplin war nicht auf eine Zeit gerichtet, sondern zu überleben und ohne Wasser zu trinken durchzukommen. Dies gelang mir ausgezeichnet. Und somit konnte das Rennen weitergehen. Die 150km waren total flach mit vielen Richtungsänderungen. Ich fühlte mich gut und konnte, ohne ans Limit zu gehen, eine gute Pace fahren. Mit einem Durchschnitt von über 40km/h erreichte ich T2. Nun gab es den Marathon, aufgeteilt in 3 flachen Runden, zu absolvieren. Nach ca. 2km fing das Drama an. Geplagt von Krämpfen und einem Energiedefizit, kämpfte ich mich über die Distanz. Nicht das was ich mir vorgestellte hatte bei meinem Jubiläums-Ironman. Es zeigte mir einmal mehr, dass Ironman kein Kindergeburtstag ist und dass am Tag X einfach alle Puzzleteile passen müssen.

Die ganze USA Reise, zusammen mit Sämi Hürzeler, war trotzdem unglaublich geil! In St. George die wunderschöne Gegend und in Texas die super Gastfreundschaft von Kyle (Homestay) und dessen Freunde. Ein grosser Dank an alle, welche zu diesem gigantischen Maibummel beigetragen haben!

 

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09.05.2016

 

22. Rang am IM 70.3 St.George

 

Am Montag vor dem Rennen reiste ich zusammen mit Sämi Hürzeler über Las Vegas, wo wir noch zwei Nächte verbrachten, in das 2h entfernte St.George im Bundesstaat Utah. Es war heiss. Aber wir hatten ja noch drei Tage um uns daran zu gewöhnen. Denkste! Wir hätten uns die letzten Tage vor dem Rennen besser in Sibirien akklimatisiert.

Die Wettervorhersage versprach einen kühlen Samstag. Na ja, dachten wir uns. Nicht so schlimm, wenn es anstatt 30 Grad nur 20 Grad wird...

Der Startschuss fiel im 30km entfernten Sand Hollow Lake. Das Starterfeld war einer WM würdig. Und so erstaunte es auch nicht, dass es mich von Beginn weg nach hinten spülte. Nach ca. 400m befand ich mich plötzlich an den Füssen von Sämi. Diese Pace ging ich mit bis zum Schwimmausstieg. Auf den ersten Radkilometern war es schon ziemlich frisch, jedoch gut auszuhalten. Dann gut nach Rennhälfte setzte Regen ein und die Temperatur stürzte unter 10 Grad. Je länger je mehr kühlte mein Körper aus und es wurde schwierig die Leistung aufrecht zu erhalten. In der 2. Wechselzone konnte ich kaum Socken und Schuhe anziehen. Alles fühlte sich eingefroren an. Der abschliessende Halbmarathon war dann ein richtiges gemurxe. Wenn du die Beine nicht richtig spürst, wird ein ökonomisches Laufen schwierig. Somit war ich dann einfach nur froh, nach 4h17`das Ziel erreicht zu haben. Ambitionen auf eine gute Platzierung hatte ich sicherlich nicht. Aber Rang 22 war dann schon etwas deprimierend. Nun heisst es das Rennen abhacken und auf nächsten Samstag schauen. Denn da warten die nächsten Amerikanischen Meisterschaften. Diesmal auf der Ironman Distanz und bei besseren Wetterverhältnissen...

 

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01.05.2016

 

14. Rang am Chäsitzerlauf

 

Nach den beiden Trainingscamps in Almeria (20.3.-3.4.) und Gran Canaria(6.4.-23.4.) fühlte ich mich die ganze Woche sehr müde. Dies ist normal und hat mich auch nicht weiter beunruhigt. So ging dann aber der letzte Test vor der Amerikareise ziemlich in die Hose. Über die 12km am Chäsitzerlauf konnte ich meine gewohnte Laufleistung nicht abrufen. Trotzdem war es ein guter letzter Testwettkampf, welcher mir in einer Woche, am IM 70.3 St. George, die nötige Spritzigkeit verleihen wird.

Am Montag geht`s zusammen mit Sämi Hürzeler über Las Vegas nach Utah. Dort werden wir am 7.5. die Nordamerikanischen Meisterschaften über die 70.3 Distanz bestreiten. Anschliessend geht die Reise weiter nach Texas, wo wir eine Woche danach den Ironman rocken werden. Dies wird eine neue Erfahrung sein. Zwei Rennen in diesem Format, innerhalb einer Woche. Ich weiss, dass meine Form stimmt und ich mich dazwischen bestens erholen werde. Die Vorfreude auf den Maibummel ist riesig :-)!

 

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21.03.2016

 

41. Rang am Kerzerslauf

 

Die coupierten 15km am Kerzerslauf beendete ich in einer Zeit von 53`51". Mit dieser Zeit darf ich nicht zufrieden sein. Schuld daran ist eine Übelkeit, welche mich ab KM 7 plagte. Bis dahin fühlte ich mich gut und konnte eine gute Pace laufen. Das Positive ist, dass ich mich mental etwas mehr anstrengen musste als erwünscht. Dies wird mir wiederum bei längeren Rennen entgegen kommen. Ich brauchte dann auch einige Zeit bis ich mich von diesem Rennen erholte.

Nun bin ich im Süden angekommen und somit ist der Fokus auf umfangreiches Training ausgelegt. Hier in Almeria (Alicante) lässt es sich auch besser regenerieren.

 

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15.03.2016

 

3. Rang am Halbmarathon Colombier

 

Ein weiteres Vorbereitungsrennen für die Saison 2016 absolvierte ich am Sonntag mit dem Halbmarathon in Colombier. Auf der coupierten Strecke mit viel Gegenwind erreichte ich eine Zeit von 1:14`57". Dies reichte zum 3. Gesamtrang. Die Zeit ist nicht berauschend aber ok zum Beginn der Saison. Nun geht`s nächsten Samstag weiter mit dem Kerzerslauf, bevor es dann am Sonntag in den Süden geht...

 

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29.02.2016

 

29. Rang am Bremgarten-Reusslauf

 

Das erste Rennen der Saison ist vollbracht. Wie im letzten Jahr nutzte ich den Bremgarten-Reusslauf über 11km als erste Standortbestimmung. Mit dem Rennen bin ich ganz gut zufrieden. Konnte ich doch über diese kurze Distanz einen Kilometerschnitt von 3`24" laufen. Dies stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Strassenläufe. Vorgesehen sind der Halbmarathon in Colombier am 13.3. und der Kerzerslauf über 15km eine Woche später.

 

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05.01.2016

 

1. Saisonhälfte geplant

 

Die Wettkampfplanung für die erste Saisonhälfte steht. Vorbereiten werde ich mich im März und April in Almeria und Gran Canaria. Die Highlights folgen dann im Mai mit dem Ironman 70.3 St. George und dem Ironman Texas. Diese Ziele sind meine Motivation für das Training während den kalten Wintertagen. Ich freue mich auf die bevorstehende Saison und dem 20. Ironman, welchen ich in Texas in Angriff nehmen werde...

 

Race Schedule 2016

 


03.11.2015


11. Rang am Ironman 70.3 Los Cabos


Heiss - heisser - Los Cabos

Das trifft es am besten! Ok, ich bevorzuge wirklich warme bis heisse Wettkampfbedingungen. Aber in Los Cabos war es auch mir zu heiss!

Dazu gehörte auch die Wassertemperatur. 30 Grad sind nun wirklich nicht mehr angenehm. Und somit steigst du schon überhitzt aufs Rad. Vom Halbmarathon will ich schon gar nicht reden... da gings bei mir nur noch ums ankommen...

Am besten zurecht kamen sicherlich die Einheimischen. Und somit war es auch nicht überraschend, dass ein Mexikaner den Sieg holte.

Das Schwimmen beendete ich als 13., knapp hinter der zweiten Gruppe. Da war die Welt noch in Ordnung. Danach brauchte ich 20km um die paar Sekunden zur Gruppe zu schliessen. Im Nachhinein verbrauchte ich dort wahrscheinlich wertvolle Körner. Zu dritt sprengten wir anschliessend diese Gruppe und konnten uns absetzen. Somit lag ich zwischen 8.-10. Position. Bis km 70 fühlte ich mich gut ehe mir langsam die Luft raus ging. Also sogar ziemlich schnell. Kein Druck mehr auf den Pedalen und die Hitze machte mir, trotz stetigem kühlen, zu schaffen. Ich verlor den Anschluss zu meinen beiden Konkurrenten und wechselte somit als 10. auf den abschliessenden Lauf. Jetzt noch einen soliden Halbmarathon auf den mexikanischen Asphalt zaubern. Ja genau... sehr solide war er... solide langsam... Ich litt wie noch nie. Bekam kaum ein Bein vors andere. Und so rückte plötzlich nur noch ein Ziel in den Vordergrund: Das Ziel! Dieses erreichte ich enttäuscht und doch glücklich nach 4h20`.

Anschliessend brauchte ich doch etwas länger um wieder sicher auf den Beinen zu stehen. Denn mit rumliegen war jetzt nichts. Andrea befand sich zu dieser Zeit auf dem Rad auf der vollen Ironman Distanz. Unterstützung war gefragt. Für mich war zu dieser Zeit unvorstellbar, wie an diesem Tag, bei diesen Bedingungen ein Ironman gemacht werden konnte. Hut ab vor all diesen Athleten/Innen, welche diesen ins Ziel brachten!

Andrea lief bis km 15 an 2. Stelle (overall Frauen) und 1. Stelle (AK), bevor Magenkrämpfe einsetzten. Bei km 23 war dann Ende, Schluss und Feierabend. Gekämpft bis zum Umfallen! Im warsten Sinne des Satzes! Nachdem sie mit der Ambulanz in den Zielbereich geführt wurde, bekam sie die nötige ärztliche Hilfe. Anschliessend fühlte sie sich gut genug um zurück ins Hotel zu gehen. Dort wurde geschlafen und vergessen...!

Nächstes Jahr sind wir zurück... Stärker und motivirter denn je...


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20.09.2015

 

2. Rang am Seeland Triathlon Murten über die Mitteldistanz

 

Relativ spontan startete ich am Samstag am Seeland Triathlon über die Mitteldistanz. Da ich seit dem Ironman Vichy nicht wirklich strukturiert trainiert habe, ging es mir in Murten darum, meinem Körper einen Weckruf zu geben. Die Beine gaben dann nicht gerade die beste Leistung von sich. Dennoch bin ich zufrieden und weiss jetzt, dass ich bis um IM 70.3 Los Cabos noch einiges an Hausaufgaben zu erledigen habe. Murten ist ein cooler Event mit vielen bekannten Gesichtern. Es hat auf jeden Fall Spass gemacht!

 

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02.09.2015


4. Rang am Ironman Vichy


Einen Tag vor dem Rennen war klar: die Hürde wurde hoch gelegt! Denn Andrea finishte am Samstag am 70.3 auf dem 3. Rang Overall!! Und ich wollte es ihr gleich tun...

Der lange Tag begann morgens um 06:50 Uhr im warmen Lac d`Allier. Die Auftaktsdisziplin glich eher einer morgendlichen Trainingseinheit. Nach dem Start verpasste ich die schnellere Gruppe und reihte mich somit in der zweiten Gruppe ein, wo das Tempo doch sehr gemächlich war. Somit kam ich erholt aus dem Wasser und stieg an 7. Position aufs Rad. Hier gab es zwei Runden à 90 eher flachen Kilometer zu absolvieren. Schon nach kurzer Zeit formierte sich eine Verfolgergruppe aus 5 Athleten. Anfangs der zweiten Runden drückten Mauro Bärtsch (späterer Sieger) und ich mächtig aufs Tempo und liessen einen nach dem anderen abreissen. Gegen Ende der Radstrecke konnte ich das Tempo von Mauro nicht mehr halten und liess ihn ziehen. Dies war ein guter Entscheid. Denn als ich mich auf den Marathon machte fühlte ich mich sehr gut und konnte an 4. Position eine hohe Pace anlaufen. Nach ca. 7km übernahm ich Rang 3. Mir war jedoch bewusst, dass von hinten der Laufstarke Christian Brader heran flog, welcher mich dann 10km vor dem Ziel überholte. Ich lief mein Rennen auf Platz 4 zu Ende. Schlussendlich bin ich sehr zufrieden mit meinem Tag. 3 Athleten waren schneller. Der Tag wird kommen wo es weniger sein werden...;-)

Rückblickend war es ein absolut cooles und erfolgreiches Wochenende für Andrea und mich! Danke allen für die Betreuung und die super coole WG :-)!


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24.08.2015

 

4. Rang am Inferno Team Triathlon

 

Ein Rennen im Team zu bestreiten ist etwas ganz anderes, als auf eigene Faust unterwegs zu sein. Zusätzlicher Druck - denn man hat Verantwortung gegenüber den anderen Team-Athleten. Aber auch zusätzliche Motivation. Denn mit einem solch coolen Team unterwegs zu sein ist ein Privileg und spornt einem zusätzlich an.

Am diesjährigen Inferno Triathlon konnten wir von thebig3 zwei Teams stellen. An dieser Stelle ein ganz gossen MERCI für die Teilnahme!

Der Tag war für alle sehr abwechslungsreich und man war entweder sportlich oder mit dem Auto unterwegs. Am Schluss traf man sich alle zusammen in Mürren um den Läufer auf den letzten Metern durchs Ziel zu begleiten.

Beide Teams konnten auf einen erfolgreichen und wunderschönen Tag zurückblicken und die Strapazen wurden mit dem 4. und 38. Schlussrang belohnt. HERZLICHE GRATULATION AN EUCH ALLE! DER TAG MIT EUCH HAT MÄCHTIG SPASS GEMACHT!!

 

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30.06.2015


7. Rang am Ironman Nizza


Mit diesem Schlussrang kann ich sehr zufrieden sein. Man beachte, dass mir hochkarätige Konkurrenz zum Frass vorgeworfen wurde ;-)!

Das Schwimmen wurde auf einem 2 Rundenkurs im warmen und welligen Meer zurückgelegt. Leider verpasste ich nach dem Start eine gute Gruppe. Daraufhin führte ich in angenehm hartem Tempo die dritte Gruppe an. Nach dem 1. Wechsel durch die endlos lange Wechselzone auf der Promenade des Anglais, fuhr ich sehr defensiv los. Schnell wurde ich von mehreren Athleten eingeholt. Doch ich blieb weiterhin entspannt und vertraute auf meine Stärke am Berg. Diese konnte ich dann fast wunschgemäss während dem 20km langen Anstieg abrufen. Die Radstrecke durch das Hinterland der Cote d`Azur ist wunderschön. Leider blieb dafür aber kaum Zeit um zu geniessen. Ein stetiges auf und ab spickte der selektive Radkurs, welcher zum Schluss über flache 20km zurück an die Promenade führte. An 10. Stelle wechselte ich auf den abschliessenden Marathon. Ich war überzeugt, dass ich hier eine gute Laufform präsentieren kann. Doch leider kam es etwas anders... Nachdem ich eher defensiv geschwommen und geradelt bin, lief ich entsprechen motiviert los mit der Hoffnung, im Verlaufe des Rennens, noch einige Plätze gut zu machen. Der Marathon führte über 4 Runden auf der Promenade zum Flughafen und zurück. In der ersten Runde habe ich dann voll abgekackt! Sogar 3x abgekackt. Man hätte mich verzeigen können, wegen öffentlichem abkacken;-). Mein Magen rebellierte. Ob er sich schon vor den mehreren Finisher-Bier fürchtete...?! Keine Ahnung. Auf jeden Fall war nun für einige Kilometer joggen-spazieren-schei..en angesagt. Zu meinem Pech, waren die für den Wettkampf bereitgestellten Toi Toi`s noch abgeschlossen! Wo ich dann mein Geschäft erledigte bleibt bei mir ;-)! Nach der ersten Runde fand ich mich auf Rang 14 wieder. Nicht ganz dort was ich mir vorgestellt habe! Aber wie immer: Eine Langdistanz ist erst auf der Finishline zu Ende! Einmal mehr sollte mir dieser Gedanke Recht geben. In der zweiten Laufrunde erholte sich mein Magen langsam wieder und ich konnte wieder Gels und Getränke aufnehmen. Und plötzlich bekamen die vor mir laufenden Jungs Probleme mit der Hitze. Zu Beginn der dritten Runde lief ich wieder unter den Top 10. Und schlussendlich lief ich als 7. Pro-Athlet auf die Finishline. Glücklich mit diesem Ausgang des Rennens, gönnte ich mir im Finisher-Garden ein Bier im Pool. Und mein Magen freute sich glaub ich auch ein bisschen darauf...;-)


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08.06.2015

 

9. Rang am Ironman 70.3 Rapperswil

 

Endlich wieder mal ein Rennen vor heimischem Publikum. Viele bekannte Gesichter, interessante Gespräche und die vertraute Umgebung gaben mir eine zusätzliche Motivation für das Rennen in Rapperswil.

Um 07:55 Uhr wurden wir Pro`s ins Rennen geschickt. Im angenehm warmen Zürichsee absolvierte ich die 1,9km mehr oder weniger alleine und verliess das Wasser an 13. Stelle. Eine gute Ausgangsposition für den weiteren Verlauf des Rennens. Von Beginn weg fand ich einen guten Tritt und konnte mich am ersten Aufstieg von einigen Kontrahenten distanzieren. Gegen Ende der ersten Radrunde bildeten 4 Athleten die Verfolgergruppe der Spitze. Hier fuhr ich sehr aktiv und konnte mich nach 50km von zwei Athleten lösen. Anschliessend fuhr ich bis zum zweiten Wechsel alleine und erreichte diese nach einer Radzeit von knapp 2h14`. An 8. Position begab ich mich auf den abschliessenden Halbmarathon. Schnell wurde mir bewusst, dass ich da wohl noch ein paar Ränge verlieren werde. Ich fühlte mich schlecht und jeder einzelne Schritt war mühsam und beschwerlich. Nach einer von zwei Runden überholten mich zwei Athleten und wenig später konnte ich sogar einen Athleten überholen. Also immer noch Top 10. Und diese wollte ich nicht verlieren. So gut es ging quälte ich mich über die restlichen Kilometer und erreichte sichtlich erleichtert das Ziel auf Rang 9.

Die vielen Zuschauer gaben mir letztlich die Motivation für das dennoch respektable Finish. Hiermit bedanke ich mich bei allen Freunden und Bekannten für den Support. Ganz speziell bedanke ich mich bei der Familie Jufer für die Gastfreundschaft, meinem Bruder und Vater für die Betreuung vor Ort und meiner Freundin Andrea für die rundum-Betreuung! Mit einem solchen Umfeld macht es doppelt Spass!

 

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18.05.2015

 

16. Rang am Ironman 70.3 in St. Pölten

 

Der ganze Rennbericht ist eigentlich schnell erzählt: Ich erwischte einen schwarzen Tag.

Nun doch etwas detaillierter: Von den letzten Rennen konnte ich fast ausschliesslich positiv schreiben. Den gestrigen Renntag zu rekapitulieren, fällt mir etwas schwer. Wer will schon über schlechte Tage reden? Vorwärts schauen... bessere werden folgen...! Aber solche Tage können durchaus auch etwas Positives haben. Wenn es einem von Beginn weg nicht läuft und du über die ganze Renndauer durchbeisst, kannst du mental nur gewinnen. Gute Rennen sind einfach - schlechte nicht!

Beim Schwimmen fand ich keinen Rhythmus und verlor auf die Spitze 3 Minuten. Danach ging es mit dem Rad ab auf die Autobahn. Ja richtig! In St. Pölten führen die ersten 20km über die extra dafür gesperrte Autobahn. Hier wurde ich regelrecht durchgereicht. Beim ersten kurzen Anstieg konnte ich wieder zu einigen Athleten aufschliessen. Jedoch die Beine gingen nicht auf. Die ganzen 90km waren ein Geknorze. Ich war mir vor dem Rennen einer guten Radform bewusst, konnte diese aber leider nicht abrufen. Na ja... Schadensbegrenzung auf dem Halbmarathon war angesagt. Ich konnte konstant laufen. Jedoch konstant nicht schnell genug, um nicht noch von zwei Konkurrenten eingeholt zu werden.

Das subjektive Empfinden war an diesem Tag einfach schlecht und somit resultierte dann auch der enttäuschende 16. Rang in der Pro-Kategorie.

Nun, einen Tag nach dem Rennen kann ich sagen, dass mich dieses Rennen nur noch mehr motiviert für die Kommenden! Am 7. Juni am Ironman 70.3 in Rapperswil werde ich wieder von einem guten Tag profitieren können...:-)

 

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11.05.2015

 

30. Rang an der Seeland Classic

 

Einen intensiven Test absolvierte ich am Samstag über die 101km an der Seeland Classic. Die vielen Tempowechsel, welche ich als Triathlet nicht gewohnt bin, fuhren ganz schön ein. Für mich war die Rangierung sekundär und somit beteiligte ich mich oft an der Führungsarbeit und testete somit meine momentane Radform. Dass ich dann am Schluss nicht mehr mitsprinten mochte, war dann weniger überraschend. Meine Beine drehten während der ganzen Renndauer gut und ich kann behaupten, dass ich eine gute Radform habe.

Nun wird diese dann nebst dem Schwimmen und Laufen nächsten Sonntag am IM 70.3 in St.Pölten getestet. Dieses Rennen wird wieder voll ernst genommen und ich werde alles geben um eine Top-Platzierung zu erreichen.


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21.04.20105


Rampenverkauf und Apéro


Sei dabei am Mittwoch, 29.04.2015 von 17:00-22:00!

Alles weitere erfährst du hier...

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19.04.2015


Laufräder zum Schnäppchenpreis!!


schau rein unter Shop....


17.04.2015

 

5. Rang am Ironman Taiwan

 

Am Sonntag, 5. April 2015 reisten Samuel Hürzeler, Mike Schiffele und ich, eine Woche vor dem Rennen, nach Taiwan. Mit Monsunregen wurden wir von der Insel empfangen. Doch merkten wir in den folgenden Tagen, dass es keinen Regen braucht um nass zu werden. Die Luftfeuchtigkeit überschritt die 90% deutlich. Zudem konnten wir uns während den Radtrainings zum Teil kaum auf dem Rad halten. Der Wind blies uns heftig um die Ohren. Das Meer besuchten wir vor dem Renntag nur 1mal. Es war zwar angenehm warm, jedoch die Jellyfische haben hier wohl eine spezielle Vorliebe für Schweizer Triathleten. Ein Pool wurde aufgesucht und gefunden…

und genau deshalb mache ich Triathlon! Die speziellen Umstände machen das Ganze nur noch interessanter... wir freuten uns alle auf das bevorstehende Rennen.

 

Renntag:

Kurz nach 3 Uhr klingelte der Wecker. Körper und Geist versuchten sich langsam auf die bevorstehenden Strapazen einzustellen. Um 05:55 Uhr wurden die Pro‘s (ohne Neopren) ins Rennen geschickt. Einen Km lang konnte ich die Spitzengruppe halten. Danach liess ich abreissen. Aber nicht weil mir das Tempo zu hoch gewesen wäre, sondern weil ich und meine Schwimmbrille ab diesem Zeitpunkt getrennte Wege gingen. "Verdammte Scheisse" fluchte ich unter Wasser, ohne zu viel davon in den Rachen zu bekommen. Ich brauchte nun einen Plan B. Ok, die restlichen ca. 900m bis zum Ausstieg der ersten Schwimmrunde würde ich ohne Brille überstehen. Aber die zweiten 1,9km? Ich beschloss unter allen Umständen eine Brille zu organisieren. So entstieg ich schreiend und deutend auf meine wohl schon knallroten Augen das Meer nach der ersten Runde. Und siehe da, ein Zuschauer reagierte blitzschnell und hielt mir eine Schwimmbrille entgegen. Ich konnte mit dieser Brille zwar fast nichts sehen, jedoch waren meine Augen von dem Salzwasser geschützt. Erstaunlicherweise verlor ich auf den 3,8km auf die Spitze nur etwa 2' und befand mich in aussichtsreicher Position. (an dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei meinem Schwimmtrainer, Martin Hohl, von Swimhohlic.com, für die super Vorbereitung auf dieses Rennen!) Dies wusste ich jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Der spätere Sieger, Domenico Passuello, stieg wenige Sekunden vor mir aufs Rad. Ich musste aber schnell anerkennen, dass mir dieses Tempo zu hoch war. So versuchte ich ein konstant hohes Tempo zu fahren ohne zu überzocken. Dann nach 20km überholte ich den ersten Konkurrenten. Etwa 15km später fuhr ich zum späteren Zweitplatzierten Fredi Croneborg auf. Er nahm sich meinem Tempo an und so fuhren wir die raue und windige Ostküste zusammen. Aus der Konzentration wurde ich nur kurz gerissen, als ein Affe mit scheinbar suizidalen Gedanken, die Strasse kurz vor unserem durchrauschen querte. Alle überstanden es zum Glück schadlos. Am Ende des längeren Anstieges bei km 60 konnte ich einen weiteren Athleten vor mir ausmachen und zwar Cameron Brown, der x-malige Ironman Champion und zweifacher Hawaiizweiter. Nun war ich mir nicht ganz sicher, ob er einen Scheisstag hat, oder ich einen Scheissguten Tag. Egal, für mich war es nur Scheissgeil ;-). Infolge waren wir zu dritt unterwegs, natürlich immer regelkonform und fair. Erst als uns Offizielle informierten, dass wir die ersten Verfolger des Italieners sind, wurde mir bewusst, was heute möglich sein könnte. Der Rest der Radstrecke ist schnell erzählt. Domenico vergrösserte vorne seinen Vorsprung und wir drei blieben brav zusammen bis zur T2. Schneller Wechsel und ab auf den Marathon. Dieser war wohl nirgends flach. Ein stetiges auf und ab, das auf 3 Runden. Schon auf den ersten Metern musste ich anerkennen, dass noch harte Stunden auf mich zukommen. Erste Krampferscheinungen in den Oberschenkeln machten sich bemerkbar. Mmmh… Cameron und Fredi musste ich ziehen lassen und zwischendurch diverse Male anhalten und dehnen. Auch an den Aidstations nahm ich mir immer wieder Zeit um meine Beinmuskulatur zu kühlen. Plötzlich hatte aber auch Cameron zu kämpfen und ich kam zwischenzeitlich bis auf 200m an ihn heran. Jedoch kamen nun auch einige schnelle Läufer von hinten. Patrick Evoe überholte mich noch vor der Halbmarathon-Marke. Als hätte ich nicht schon genug mit mir selber zu tun, wurde ich auf der zweiten Runde auch noch von einem Auto angefahren. Nein, nein, ich hab mich dabei nicht verletzt, jedoch hinterliess ich wohl Spuren auf der Motorhaube des uneinsichtigen Fahrers. Die letzten 7km musste ich nochmals alles mobilisieren was noch zu mobilisieren war. Immer auf der Hut, dass nicht noch der endgültige K.O.- Krampf einschlug, wehrte ich mich gegen das Einholen der heranfliegenden Athleten hinter mir. Somit war ich dann im Ziel sehr glücklich den 5. Platz erreicht zu haben.

Für mich war es ein sehr emotionales Rennen auf Taiwan. Auf der einen Seite wurden die Vorbereitungen auf diesen Ironman im März von einer sehr zähen Fiebergrippe unterbrochen und eine Woche vor dem Rennen zog ich mir auch noch eine Erkältung zu. Zum anderen reiste ich ja nicht nach Asien um einfach ein bisschen Triathlon zu machen. Nein, ich wollte ein tolles Rennen zeigen und mir selber bestätigen was ich drauf habe. Und das habe ich! Ich konnte das Rennen lange Zeit vorne mitbestimmen und fühlte mich konkurrenzfähig mit der Spitze. Einen perfekten Tag zu haben ist schwierig - ich hatte ihn beinahe - dieses „beinahe“ gibt mir die Motivation den perfekten Tag noch zu erreichen... vielleicht schon beim nächsten Rennen...

Mit Mauro Bärtsch (7.), Mike Schiffele (9.) und Samuel Hürzeler (10.) erreichten alle 4 Schweizer die Top 10. What a day!

Vielen Dank an all denjenigen, welche zuhause mitgefiebert haben! Ihr habt mich ins Ziel getragen...!!!

 

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04.04.2015

 

Preview Ironman Taiwan

 

An Ostern beginnt das Abenteuer Taiwan. Zusammen mit Sämi Hürzeler und Mike Schifferle werde ich kurz nach Mittag den Flieger nach Kaohsiung, Taiwan besteigen. Dort werden wir uns eine Woche an die Zeitverschiebung und die klimatischen Bedingungen angewöhnen müssen. Am 12.4. kurz vor 06:00 Uhr wird dann der Startschuss zum IM Taiwan erfolgen...

 

Das Abenteuer Taiwan begann jedoch schon im Februar mit einem 2-wöchigen Trainingslager auf Gran Canaria. Dort konnte ich eine gute Grundbasis in allen drei Disziplinen legen. Die spezifische Vorbereitung sollte dann im März auf Teneriffa erfolgen. Leider hat es mich dort nach nur drei Trainingstagen ins Bett gelegt. Und dort lag ich während fast 10 Tagen. Eine herbe Grippe mit hohem Fieber legte mich K.O. Kurz kamen Zweifel auf, ob ich es schaffen würde bis Taiwan. Natürlich ging viel Kraft und Energie verloren, jedoch konnte ich die letzten zwei Wochen auf der Kanareninsel nochmals gut trainieren. Auch im Kopf ist das Selbstvertrauen wieder da und ich kann heute sagen, dass ich mich auf Taiwan freue und am 12.4. mein Bestes geben werde...(anstelle der üblichen Schwedendiät werde ich mich diesmal wohl auf eine Reisdiät einstellen müssen;-))

 

 

28.02.2015

 

37`43" über 11km am Bremgarten-Reusslauf

 

Heute startete ich zu einem kleineren Formtest am Reusslauf in Bremgarten. Die Bedingungen waren mit bewölktem Wetter und einer Temperatur von ca. 5 Grad nicht all zu schlecht. Natürlich wäre mir Sonne mit 30 Grad lieber... kommt noch :-)

Da ich dieses Jahr noch nicht viele intensive Lauftrainings in den Beinen habe, wusste ich nicht so genau wie es rauskommen würde. Im Ziel war ich der Meinung: gar nicht sooo schlecht. Wie gewohnt ging es bei so kurzen Läufen schon von Anfang an voll zur Sache. Hechel hechel und nochmals hechel... Meine Lunge und mein Herz sind wohl etwas erschrocken. Jedoch nach etwa 4km fand ich ein gutes Tempo. Hinten raus hatte ich jedoch nicht mehr ganz die Puste um dieses dann auch voll durchzuziehen. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung zufrieden.

Nun heisst es schnell regenerieren bevor es dann am Dienstag für 3,5 Wochen nach Teneriffa geht. Dort steht alles im Zeichen der guten Vorbereitung für den Ironman Taiwan im April. Freue mich auf Sonne und Wärme :-)

 

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03.02.2014


Trainingslager und so...


Das neue Jahr ist schon über einen Monat alt und es tut sich was i.S. Training;-)! Nachdem ich die erste Januar-Woche, mit meinem Coach, Lubos Bilek, und 17 weiteren Athleten im tschechischen Srni, verbrachte, fühlte ich mich definitiv wieder zurück im Trainingsalltag. Das Hauptaugenmerk wurde auf Schwimmen und Langlauf gelegt. Es hat mächtig Spass gemacht in einer solch hochstehenden Gruppe zu trainieren!

Nun geht es morgen in die andere Richtung. Ein weiteres Mal wartet Gran Canaria auf mich. Für 2 Wochen werde ich eine solide Grundbasis für die Saison 2015 legen. Da es hier nun richtig kalt wird, ist dies gerade der richtige Zeitpunkt um abzuhauen;-)!

Bis anhin konnte ich verletzungsfrei und planmässig trainieren. Da das Schwimmen definitiv meine schwächste Disziplin ist, wollte ich da unbedingt etwas ändern. Ergeben hat sich die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Profi-Schwimmer und Schwimmtrainier Martin Hohl. Ich bin überzeugt davon, dass ich von Tinu viel profitieren kann und mich in der Auftaktsdisziplin noch um einiges verbessern werde...

1,5 Wochen nach meiner Rückkehr von Gran Canaria werde ich einen ersten Formtest am Bremgarter Reusslauf wagen. Nun heisst es aber erstmal Koffer packen und weg... :-)


19.12.2014


Race Schedule 2015


Die 1. Saisonhälfte ist geplant. Ein paar interessante Dinge sind da schon dabei...;-)

Die Saison, ohne Einschränkungen von wenigen Ferienwochen zu planen, ist für mich eine neue Situation. Werde mich definitiv daran gewöhnen :-)

Das Training habe ich nun langsam wieder aufgenommen. Ab Januar geht`s dann schon intensiver zur Sache. Beginnend mit dem Trainingslager Anfang des Jahres in Srni, Tschechien.

Ich freue mich auf eine weitere Triathlonsaison und bin motiviert mein Bestes zu geben!


01.12.2014


THE BIG 3 - coaching triathletes


Nun ist es raus! Seit heute biete ich offiziell mein persönliches Coaching an. Meine langjährige Erfahrung im Triathlonsport gebe ich bestmöglichst an meine Athleten weiter. Profitiere auch du davon und informiere dich unter www.thebig3.ch.


 

11.11.2014

 

6. Rang am Ironman Fortaleza

 

Abgesehen vom Endresultat, mit welchem ich ganz gut leben kann, gibt es leider fast nur Negatives aus Fortaleza zu berichten.

Eine Woche vor dem Rennen reisten Andrea und ich in die brasilianische Grossstadt Fortaleza. Spätestens nach meiner ersten Trainingsausfahrt war mir bewusst, dass hier eine andere Mentalität herrscht. Das Training glich einem Überlebenskampf. Von den Brasilianern war nichts von Sportbegeisterung und Rücksichtnahme auf Radfahrer zu spüren. Im Gegenteil. Was hier auf den Strassen abgeht ist der blanke Horror. Meiner Gesundheit zu liebe tat ich mir dies nicht ein zweites Mal an und war der festen Überzeugung, dass es ja dann am Renntag anders sein wird.

Zwei Tage vor dem Rennen zog ich mir noch eine gröbere Magenverstimmung zu. Und da auch die Organisation nicht über alle Zweifel erhaben war, stand das Rennen schon vor dem Startschuss unter einem nicht allzu guten Stern. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

Renntag: 05:50 Uhr erfolgte der Start im sehr welligen und warmen (non wetsuit swim) Meer inmitten eines Schiffsfriedhofs. Ich befand mich in einer guten Gruppe, welche leider das Falsch Schiff anschwamm. Anmerkung: Ein Segelschiff diente als Wendepunkt. Unweit davon entfernt befand sich ein Zuschauerschiff, welches unsere Gruppe zu spät als solches erkannte. Nach gut 57`entstieg ich der wilden See. Nun freute ich mich auf den eher flachen aber windanfälligen Radkurs. Die Freude verblasste aber schon auf den ersten Kilometern. Der für die Athleten abgesperrte Fahrstreifen wurde von vielen Automobilisten ignoriert. Auch hier, kein Verständnis und keinen Respekt von vielen Brasilianer gegenüber den Sportlern. Enttäuschung pur! Nur knapp und dank akrobatischer Einlage entkam ich zweimal einer Kollision. Viele Athleten hatten weniger Glück und wurden von Motos und Autos regelrecht abgeschossen! Unverständlich so etwas! Auf dem Marathon sollte es nicht besser werden. Zum Teil wurden wir von den im Stau stehenden Einheimischen ausgebuht! Und Passanten benutzten anstelle der für sie vorgesehenen Promenade die Laufstrecke als Flanierzone! Es bleibt zu hoffen, dass hier keine zweite Austragung stattfinden wird!

Zurück zum Rennverlauf. Als 13. auf das Rad steigend, verbesserte ich meine Platzierung noch vor dem ersten Wendepunkt (KM 58) auf den 9. Danach musste ich etwas Druck aus den Pedalen nehmen. Nachwehen meiner Magenverstimmung machten sich leicht bemerkbar. Ich fuhr eine konstante Pace bis zum Schluss der Radstrecke und befand mich in der zweiten Wechselzone mit einigen, nur kurz vor mir ankommenden, Athleten. Gute Ausgangslage für den abschliessenden Marathon. Jedoch musste ich mir schon auf den ersten Metern eingestehen, dass hier eine Marathonzeit um die 3h nicht möglich sein wird. Zu heiss (38 Grad), zu windig und zu ungut fühlte sich mein Magen an. Nach ca. 8km konnte ich dem 3. Problem abhelfen ;-). Nach der Entleerung fühlte ich mich bedeutend besser. Jedoch kühler wurde es nicht. Bei jeder Verpflegungsstelle hielt ich an und schnappte mir alles was ich kriegen konnte. Das nicht nur ich mit den harten Bedingungen zu kämpfen hatte realisierte ich erst im Ziel. Ich war der festen Überzeugung, dass ich mich während des Marathons zwischen Rang 10-15 befand. Jedoch mussten viele der vor mir liegenden Athleten Gehpausen einlegen oder gaben das Rennen gar auf. Auch ich hatte manche mental harte Momente. Es war mir plötzlich alles scheissegal und ich wollte einfach nur noch finishen. Als ich dann auf der Zielgeraden als 6. Platzierten aufgerufen wurde war ich völlig überrascht und dachte dies falsch verstanden zu haben. Es zeigte mir einmal mehr auf, dass erst am Schluss abgerechnet wird und du niemals aufgeben darfst. An diesem Tag wurde mein Durchhaltewille mehr als nur belohnt! Nun kann ich die Off Season so richtig geniessen und lasse es mir hier in Brasilien die nächsten 10 Tage noch so richtig gut gehen…J


Ich bedanke mich hiermit ganz herzlich bei DIR als Leser dieses Rennberichts. Du hast dieses und vielleicht schon andere Rennen von mir mitverfolgt und hast mir damit einen grossen Beitrag geleistet. Denn im Wissen als Athlet, dass es anderen nicht scheissegal ist was du tust, bringt dich vorwärts… und ganz besonders in Rennen wie ich es hier erleben durfte! VIELEN DANK!!

 

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23.10.2014

 

Skinfit - zurück nachhause

 

Seit dem Ironman Mallorca ist es offiziell! Nach einem Jahr Absenz, bin ich wieder in Skinfit unterwegs. Für mich ein nachhause kommen. Ich freue mich riesig in Zukunft auf die Top Qualität dieser Marke zurückgreifen zu können. Mit dem grossen Angebot an Bekleidung, werde ich definitiv das ganze Jahr in Skinfit unterwegs sein. Ein grosses DANKESCHÖN für die Ausrüstung und das Vertrauen von Seite Skinfit! Es macht mich stolz ein Skinfitathlet zu sein :-)! Nächstes Rennen im Streamliner - Ironman Fortaleza...

Ps: ab heute ist der neue Skinfitkatalog Herbst/Winter online... schau rein!

 


30.09.2014


7. Rang am Ironman Mallorca


"Aufholjagd" beschreibt mein Rennen auf Mallorca wohl am Besten!

Aber schön der Reihe nach:

Da es die Wochen zuvor auf Malle sehr heiss war, kletterte die Wassertemperatur auf über 25 Grad. Dies hiess "non wetsuit swim". Mir war somit bewusst, dass ich in der Auftaktsdisziplin etwas mehr als gewohnt auf die guten Schwimmer verlieren werde.

So kam es dann auch, dass ich nach 3,8km an 20. Stelle mit 7 Minuten Rückstand auf die Spitze, dem Wasser entstieg. Ich wollte an diesem Tag unbedingt mein Rennen machen und mich auf niemand sonst konzentrieren. Auf dem Rad fühlte ich mich von Beginn weg gut und konnte schnell einige Plätze gut machen. Jedoch reihten sich mehrere Athleten hinter mir auf. So befand ich mich in einer dritten Verfolgergruppe auf die Spitze. Als sich auf einem 10km Teilstück die Radstrecke kreuzte, traute ich meinen Augen kaum. Befand ich mich wirklich in einem Triathlon Langdistanz Rennen?! Rad an Rad brausten uns die Athleten entgegen. Ich mahlte mir schon aus, wie die Agegrouper, welche 5`nach uns ins Rennen geschickt wurden, an uns vorbeibrausen werden... Zum Glück kam es nicht so weit! Bis zum Berganstieg bei KM 120 fuhr ich eher defensiv, um dann meine Stärke ausspielen zu können. Diese Taktik ging nicht schlecht auf. Zusammen mit dem Spanier Sanatmaria konnten wir uns am Berg von den restlichen in unserer Gruppe befindenden Athleten absetzen und im langen Anstieg Einige der vorderen Gruppe ein- und überholen.

Zurück in der Wechselzone befand ich mich auf dem 11. Platz. Manchmal ist es schwierig, sich in einer solchen Ausgangslage auf das eigene Rennen zu konzentrieren. Da man doch gerne noch einige Plätze gut machen möchte. Doch an diesem Tag behielt ich die Nerven und vertraute auf meine gute Laufform. Zu Beginn der Laufstrecke verlor ich noch einige Plätze, jedoch je länger das Rennen dauerte, umso weiter lief ich nach vorne. Eine Runde (4,5 Runden waren zu laufen) vor Schluss wurde mir zugerufen, dass ich mich in den Top Ten befinde. Dies gab mir, trotz eines kleinen Einbruchs, nochmals Energie um bis zum Schluss durchzubeissen. Sehr zufrieden mit diesem Tag lief ich nach 8h50`an 7. Stelle über die Ziellinie. Man darf stolz erwähnen, dass dies ein Schweizer Tag war: Manuel Küng führte das Rennen über Stunden an, Mike Aigroz lief auf den 3. Schlussrang, 6 Schweizer (Aigroz,Jaberg,Küng,Hürzeler,Schifferle,Beyeler) liefen in die Top 20, und viele andere Topleistungen wie von Barbara Bracher oder Sandra Dänzer wurden mit der Hawaiiquali belohnt! An diesem Tag war Malle nicht in Deutscher Hand sondern in Eidgenössischer :-)!!


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08.09.2014

 

Sieg am Triathlon di Locarno

 

Diesmal darf ich von einem sonnigen und warmen Rennen berichten:-)! Das Tessin zeigte sich am Sonntag von seiner schönsten Seite. Und diese Bedingungen konnte ich mit einem Sieg bestens nutzen.

Um 08:50h erfolgte der Start über die Mitteldistanz. Zusammen mit Brünu Baumgartner und Philipp Koutny entstieg ich nach gut 25`und ca. 1`hinter Igor Nastic dem 19 Grad warmen Lago Maggiore. Nach 10 Radkilometer konnten Philipp und ich an Igor vorbeiziehen und bestritten ab diesem Zeitpunkt ein zweisames Rennen. Auch in T2 befanden wir uns immer noch zusammen in Front. Unser Vorsprung war bis dahin auf etwa 7`angestiegen. Ich versuchte sofort ein hohes Tempo anzuschlagen und konnte so Philipp einige Sekunden auf Distanz halten. 4 Laufrunden gab es zu absolvieren. Mein Vorsprung wuchs von Runde zu Runde nur um wenige Sekunden. Somit war ich gezwungen das Tempo immer hoch zu halten. Nach 3:46.28" durfte ich mich schliesslich als Sieger feiern lassen.

Genau das hab ich gebraucht. Drei Wochen vor dem Ironman Mallorca konnte ich meine Leistung in allen drei Disziplinen abrufen. Nun gilt es, mich einige Tage zu erholen, bevor ein letzter intensiver Trainingsblock folgt. Ich bin guten Mutes am 27.9. in Topform am Start in Alcudia zu stehen:-)

 

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